Im Irrenhaus

 Das letzte woran ich mich erinnern kann ist das ich durch den Wald gelaufen bin. Ich wachte auf einem Bett auf. Ich konnte mich nicht bewegen, ich war gefesselt. Ich versuchte mich loszureißen und dann ging die Tür auf. Eine Frau ging rein und sagte mit einem Lächeln zu mir: „Gut du bist wach, dann kannst du mir ja sagen, warum du im Wald warst.“, „Ich weiß nicht warum ich da war, nur das ich da war. Wo bin ich überhaupt und wer sind sie?“, habe ich sie gefragt. Sie nickte, notierte sich etwas und sagte dann: „Wanderer haben dich im Wald gefunden. Du warst neben der Spur und hast etwas von ich habe sie alle getötet´ gemurmelt. Sie sagten mir das und sagten noch du seist verrückt, dass du sowas sagst. Du bist übrigens im Irrenhaus“.

 

Sie drehte sich um und wollte gehen, doch ich schrie, dass ich nicht verrückt bin und riss an den Fesseln herum. Sie rief jemanden und der hielt mich runter. Eine Krankenschwester spritzte mir etwas in den Hals und meine Augen wurden ganz schwer. Ich wachte wieder auf. Doch diesmal konnte ich aufstehen, in diesem Raum war nichts außer das Bett, ein Tisch, ein Stuhl und einem kleinen Fenster. Die Wände und der Boden sind gepolstert. Aber man kennt das doch schon aus einem Irrenhaus.

 

Doch ich bin nicht Irre. Gut, alle Irren sagen das, aber ihr habt doch gelesen, was mir passiert ist. Ich bin nicht irre und habe bestimmt nicht gemurmelt, dass ich alle getötet habe. Mein Name ist übrigens Luna. Ich versuchte aus dem kleinen Fenster zu schauen und hörte, wie die Tür aufging. Ich drehte mich um und sah die Frau wieder. „Sorry, dass ich dich wieder sofort in eine künstliches Komme versetzt habe. Ich wusste bloß nicht, wie gefährlich du sein kannst oder ob du mich angreifen würdest, wenn du los gekommen wärst. Aber als ich deinen ängstlichen Blick gesehen habe, als die dich runterdrückten wusste ich, du bist nicht gefährlich und hast wirklich keine Ahnung was los ist. Ich bin Frau Meier. Die Leiterin der Anstalt. Ich bin auch die, die die ganzen Behandlungen durchführt“; sagte sie.

 

Ich zögerte erst, aber nickte dann verständlich, denn es ist doch verständlich. Ich hätte da auch Angst. Sie fragte mich,  ob ich mit zum Essen kommen würde und ich kam mit, denn ich hatte einen Bärenhunger. Nach dem Essen war schon Bettruhe im Haus, aber ich konnte nicht schlafen. Ich drehte mich die ganze Zeit umher. Ich stand auf um mein Gesicht waschen zu gehen. Ich ging durch den langen Flur und den Waschraum der Frauen. Alles war ganz normal.

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Ich machte das Wasser an, wusch mein Gesicht und schaute in den Spiegel. Dann war auf einmal ein kleines, aber gruseliges Wesen für eine Sekunde im Siegel. Ich schreckte auf und hatte einen unglaubwürdig schnellen Herzschlag. Ich schaute nochmal in den Spiegel und sah hinter mir auf dem Boden einen Bluttropfen. Ich trat zur Seite und schlug die Hände vor den Mund. Da war eine Schleifspur von der Tür bis in eine Toilettenkabine. Ich machte langsam die Tür auf und sah eine tote Frau. Eine Leiche. Ihre Organe waren herausgerissen und aus ihrem Mund tropfte immer noch Blut. Ich schrie auf, als ich die Frau erkannte. Das war meine Mutter. WAS ZUR HÖLLE PASSIERT HIER?? Ich fiel zu Boden und alles fing an verschwommen zu werden. Dann wurde mir schwarz vor Augen und ich bemerkte kurz vorher noch, wie Frau Meier und viele Angestellte reinkamen.

 

Ich wachte früh am Morgen in meinem Zimmer auf und sah Frau Meier in meinem Zimmer. Sie schaute mich an fragte sofort: „Was ist gestern passiert“, „Ich war kurz im Waschraum und schaute in den Spiegel. Erst war alles normal und nicht mal das ganze Blut war dort. Dann kam kurz ein kleines Monster und es tauchte erst dann die Leiche und das Blut auf. Ich schaute in die Kabine und sah, dass es meine Mutter war“, antwortete ich und bekam beim Reden Stück für Stück immer mehr Tränen in die Augen. Erst als ich fertig mit reden war merkte ich, dass sie mitschrieb.

 

/Zwei Wochen später/

 

Ich check irgendwie nicht, warum ich nicht nach Hause darf. Ich meine, wenn sie nicht mal wissen was mit mir nicht stimmt und mit mir auch nichts stimmt, was wollen sie denn dann behandeln. Aber gut. In einer Nacht hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass ich durch mein altes Haus gelaufen bin und überall Blut war. Erschrocken lief ich weiter. In jedem Raum war Blut. Ich lief runter. Im Wohnzimmer hingen meine Mutter, mein Vater, meine Schwester und mein Bruder von der Decke. Allen kam Blut aus dem Mund und die Organe wurden heraus gerissen. BEI ALLEN!

 

Dann wachte ich völlig verschwitzt auf. Was zu Hölle? Heute war wieder Sitzung. Da musste ich meine Träume oder anderes was mich bedrückt erzählen. Dann war die Sitzung. Ich wollte erst sagen es ist nichts. Aber dann erzählte ich ihr den Traum. „Der letzte Vorfall mit deiner Familie war vor zwei Wochen im Waschraum. Und jetzt wieder etwas mit deiner toten Familie. Die Wanderer haben auch gesagt, du hättest sie alle getötet. Vielleicht hast du ja deine Familie getötet?“. „Was, aber ich liebe meine Familie!“, schrie ich. Dann kam etwas in mir auf. Eine Erinnerung. Ich habe in der Nacht sehr schlecht von Wesen geträumt. Sie wollten meine Familie töten. Ich bekam von dem Gedanken Kopfschmerzen und bat die Ärztin für heute Schluss zu machen. Sie willigte ein und sagte, dass sie eine Schwester mit Schmerztabletten zu mir schicken würde.

 

Die kam auch nach 10 Minuten in mein Zimmer. Ich nahm die Tablette, doch die Schmerzen wurden schlimmer und verteilten sich in meinem ganz Körper. Ich krampfte mich auf dem Boden und fing an zu weinen. Da die Wände (leider) dünn waren hörte meine Zimmernachbar mich. Er kam zu mir und fragte was los ist. Ich konnte nicht antworten, aber er merkte von selber was los war und holte das Personal. Diese brachten mich auf ein Krankenzimmer. Dort sagte dir Ärztin, dass die Schmerzmittel alles nur schlimmer machen würden. Nach einer Zeit schlief ich tatsächlich einfach ein. In meinem Traum sah ich ein rauchähnliches Monster, das in meinen Körper ging und mich kontrollierte. Also war ich doch die, die alle getötet hat...

 

Ich fühlte mich gerade unbeschreiblich. Ich hatte nur noch das Bedürfnis zu sterben, aber dann wurde mir klar, dass es doch keinen Sinn macht und meine Familie so doch auch nicht wiederkommt. Ich wollte hier weg. Vielleicht ist das Monster noch in mir drin und wenn es will, würde es mir einreden, die ganzen Leute hier zu töten. Ein offenes Fenster weckte meine Aufmerksamkeit. Ich war im Erdgeschoss. Also sprang ich raus. Ich lief ganz weit weg. Bis der Alarm losging. Sie haben gemerkt, dass ich weg bin. Aber ich habe es geschafft vom Grundstück zu laufen. Ich lief weit weg in den Wald. Ab jetzt würde ich niemanden mehr verletzen.

 

von Janine Dik

 


Weihnachten in Gefahr

 

Hi, ich bin Tessa und erzähle euch heute von meinen 10 Weihnachten.

 

Am Morgen vor Weihnachten sprang ich aus dem Bett und rannte herunter zu meiner Mutter. “Guten Morgen Mama“ sagte ich. Nur das Peinliche war, ich hab mich mit der Luft unterhalten, meine Mutter musste mal wieder arbeiten.

Ich ging hoch zu meinen Bruder, der noch am Schlafen war und hab mir die Kamera von Papa geschnappt. Immer wenn ich die Kamera in der Hand habe, denke ich an meinen Vater, er ist letztes Jahr an Krebs gestorben, ich vermisse ihn sehr.

Auf jeden Fall habe ich mir die Kamera genommen und habe sie in der Wohnstube aufgestellt. Ich hab mich vor die Kamera gestellt und habe angefangen zu sagen:“ Lieber Weihnachtsmann, zu Weihnachten wünsche ich mir nicht viel. Ich wünsche mir ein Skateboard, genau so ein wie mein Bruder es hat. Er sagt zwar Skateboards sind nichts für Mädchen, aber das finde ich nicht. Ich hab dieses Jahr auch nicht so viele Schimpfwörter gesagt. Naja manchmal da ist mir mal das Wort scheiße ausgerutscht, aber zählt das als Schimpfwort? Und AUA!! DU KLEINER F-F-Fiesling ich wollte Fiesling sagen.“ „Was machst du da? Als wenn du noch an denn Weihnachtsmann schreibst“, sagte mein Bruder. „Ja, warum denn nicht, er muss ja wissen, was ich mir wünsche.“ „Ja, aber…“ sagte mein Bruder. „Aber was?“ „Aber der Weihnachtsmann kann nur Briefe empfangen und keine Videos sehen.“ Danach ging er weg. „Ach ja und ich geh gleich mit meinen Freunden weg.“ „Dann musst du mich aber mitnehmen. Du weißt, dass Mama dir gesagt hat, wenn sie Arbeiten ist, du auf mich aufpassen sollst.“ „Ja, deswegen wirst du auch deine Klappe halten!"

Danach ging er raus und hat mich da stehen gelassen. Ich habe mir meine Schuhe angezogen, die Kamera genommen und bin ihm hinterhergegangen. Irgendwann ist mein Bruder mit seinen Freunden aus einer Bar gekommen. Sie sind zum Parkplatz gegangen und haben ein Auto geklaut, ich habe es gefilmt und bin danach nach Hause gegangen. Ich habe mich auf den Stuhl von meinen Bruder gesetzt und habe auf ihn gewartet. Als er in sein Zimmer kam, fragte er: „ Was willst du?“ „Mama wird sauer sein, wenn sie sieht, dass du ein Auto geklaut hast.“  "Hähh?“ Ich habe ihm die Kamera gezeigt und bin weggerannt. „Gib das sofort her!!!“ Er ist mir hinterhergerannt. Als wir in der Wohnstube waren, wollte er mir die Kamera aus der Hand reißen und da habe ich ihn gegen den Tannenbaum geschubst und das Bild von unserer Familie ist zubruch gegangen.

Mein Bruder ist aufgestanden und meine Mutter kam rein. Sie hat auf den Tannenbaum und dann auf uns beide geguckt. „Was ist jetzt schon wieder passiert?“ „Er hat was ganz Schlimmes gemacht“, sagte ich. „Oh nein, was hat er jetzt schon wieder gemacht?“ Ich schaute meinen Bruder an und dann meine Mutter. „Hallo, ich warte auf eine Antwort.“ „Er hat das Bild runtergeschmissen.“ „Könnt ihr nicht mal an Weihnachten euch lieben und euch nicht streiten. Und Felix, wie oft hab ich dir jetzt schon gesagt, dass du bitte das Haus schmücken sollst. Los Tessa hilf mir bei den Einkäufen!“

Ich ging und half meiner Mutter bei den Einkäufen. Später am Abend haben ich und meine Mutter Kekse für morgen früh gebacken. Auf einmal klingelte das Telefon meiner Mutter  “Ich bin gleich wieder da“, sagte sie zu mir. Nach zehn Minuten  kam meine Mutter wieder und sagte: “Schatz, dieses Weihnachten muss ich leider arbeiten. Ich werde deinem Bruder sagen, dass er mit dir feiern soll.“ Meine Mutter kam mit Felix runter und sagte: “So, bitte macht das Haus nicht kaputt. Tessa, für dich heißt es 10 Uhr ins Bett und keine Cola und Felix kein Fast Food.“ „Okay Mama“, sagte ich und sie ging raus.

„So okay, also was machen wir jetzt? Wir könnten uns ein Film ansehen, er kann sogar ab 16 sein… wo gehst du hin?“ sagte ich. „In mein Zimmer, wohin denn sonst?“ „Aber Mama sagte, du sollst mit mir denn Abend verbringen.“ Er hat mir gar nicht mehr zugehört und ist in sein Zimmer gegangen. Ich habe mich in die Wohnstube gesetzt und mir auf der Kamera alle Weihnachten von uns angesehen.

Auf einem Video war zu sehen, wie meine Eltern das Haus schmücken. Plötzlich lief aber Irgendetwas vor die Kamera, als meine Eltern schon nicht mehr da waren. Ich habe zurückgespult und an der perfekten Stelle Pause gemacht. Es war eindeutig: Dieser Arm gehört dem Weihnachtsmann!

„Felix!“, schrie ich und Felix kam runter gerannt. „ Was ist passiert?“ fragte er. „Ich hab den Weihnachtsmann auf der Kamera gefunden!“ Ich habe ihn das Video gezeigt. „Oh mein Gott“, sagte mein Bruder. „Ja nee, der Weihnachtsmann“, sagte ich. „Nein, wie peinlich ist das bitte! Tante Betty gibt sich so viel Mühe und zieht sich dan auch noch ein Kostüm an", sagte mein Bruder.

„Ich habe eine Idee. Wir beide gucken heute Abend ob der Weihnachtsmann kommt“,  schlug ich vor. „Träum weiter“, sagte er. „Hast du schon vergessen, dass ich noch ein Video von dir habe? “meinte ich. „Okay … also wir brauchen Seile für jede Tür oder Eingang, genauso viele Glocken, Mehl und ein gutes Versteck.“ Wir haben alles vorbereitet und haben uns in das Zimmer gesetzt, wo wir uns verstecken. „ Mama hat gesagt du darfst kein Fast Food“ sagte ich. „Mama hat auch gesagt, dass du um 10 im Bett sein sollst. Also sind wir quitt.“ Wir haben die Kamera aufgestellt und sind irgendwann eingeschlafen. Ich bin dann von einer der Glocken aufgewacht und habe Felix geweckt. Dann sind wir raus gerannt.

Ihr wisst nicht, was wir da gesehen haben. Wir haben den Schlitten gesehen. „ Das filmst du jetzt aber“, sagte ich zu meinen Bruder. „Oh ja, stimmt, da war ja was… Wo willst du hin!?“ „Ich will es mir näher ansehen.“ „Mama bringt mich um!“ Dann ist er auch hoch auf den Schlitten gekommen. Plötzlich kam der Weihnachtsmann und wir sind los geflogen. Ich und mein Bruder haben uns angeguckt wie Idioten. „Mir ist kalt“, sagte ich zu meinen Bruder. Er hat schnell nach etwas gesucht, was mich wärmen könnte.

Mir wurde aber so kalt, dass ich auf die Idee kam Santa zu fragen. „Santa?“ Santa drehte sich um und hat sich so erschrocken, dass wir fast gegen ein Flugzeug geflogen wären. Dabei hat sich der Schlitten von den Rentieren gelöst und wir sind abgestürzt. Irgendwann bin ich aufgewacht und habe versucht meinen Bruder versucht aufzuwecken. Er lag ganz witzig mit dem Kopf im Schnee. Als er aufgestanden ist, ist er voll ausgerastet: „Das ist alles jetzt nicht passiert!“- „Felix!“  "Das ist doch ein schlechter Scherz!“ - „ FELIX!“ - „ WAS?!“ „Hinter dir…“ Er hat sich umgedreht und hat sich hinter mir versteckt. “Bist du wirklich der richtige Santa Klaus?” fragte ich. "Ja höchstpersönlich, aber nur heute Nacht. Oh nein, das sieht gar nicht gut aus!“ sagte Santa. „Es tut uns wirklich sehr leid Santa, wie können wir das wieder gutmachen?“ fragte ich. „ Am besten ihr geht einfach nach Hause, ihr habt schon genug angestellt.“

„Aha okay, wie sollen wir von Los Angeles jetzt zurück nach Deutschland?“ fragte mein Bruder. „Okay, dann kommt mit, aber wo ist der Geschenkebeutel?“ fragte der Weihnachtsmann. „Der ist rausgeflogen," sagte ich. Danach holte der Weihnachtsmann etwas aus seiner Tasche. „Was ist das?“ fragte ich. „Damit kann ich meinen Geschenkebeutel und meine Rentiere suchen und finden.“

Danach sind wir losgegangen. "Wäre es nicht einfacher, wenn wir uns ein Auto nehmen? Wir geben es ja dann auch wieder“, sagte mein Bruder „Es gehört nicht zu meinen Aufgaben Gesetze zu brechen“, sagte Santa „Du tust es aber, du brichst ja überall in die Häuser ein“, sagte mein Bruder."Felix!“ sagte ich. „Nein, ist schon gut Kleine. Dein Bruder hat recht“.

Danach sind wir in ein Auto gestiegen und sind losgefahren. Das Blöde war nur: ´Der Besitzer hat die Polizei gerufen, also mussten wir Fahrerflucht begehen. Irgendwann sind wir stehen geblieben und Santa hat gesagt: „Such die Rentiere“. Ich bin losgerannt um sie zu suchen. (Gleichzeitig bei Felix und Santa). Die Polizisten sind gekommen. „Sie wissen, dass sie das Auto geklaut haben?“ sagte einer der Polizisten. „Ich habe es mir nur kurz ausgeliehen, ich würde ihnen auch ein neues geben, wenn es kaputt gehen würde“, antwortete Santa. „Und wie wollen sie einfach so ein Auto herbekommen?“ fragte ein Polizist. „Das überlassen sie mal meinen Elfen.“ "Haha, sind sie aber witzig und das Kind, ihr Sohn?“ „Nein ich war bei ihm im Schlitten", sagte Felix. „Ah, also auch noch Kinderentführung. Sie sind festgenommen.“

Die ganzen Rentiere waren auf einmal vor mir. „Okay ,ihr müsst jetzt alle mitkommen. Santa braucht euch jetzt." Eines der Rentiere hat mich auf seinen Rücken gelassen und wir sind losgeritten. Als wir da waren sah ich, dass der Weihnachtsmann gerade festgenommen wurde. Ich ritt weiter, weil ich nicht wusste wie man bremst. Mein Bruder ist mir hinterhergerannt und hat sich auch auf ein Rentier gesetzt. Einer der Polizisten ist uns hinterhergerannt und hat gesehen, wie wir hochgeflogen sind. Er hat schnell gesagt, dass der andere Polizist gucken soll, aber als er geguckt hat waren wir schon weg.

Der Weihnachtsmann wurde festgenommen, aber wir hatten den Auftrag den Geschenkebeutel zu suchen. Also machten wir uns auf denn Weg und haben den Geschenkebeutel gesucht. Irgendwann fiel mir ein, dass ich ja noch dieses Ding habe, was es aufspüren kann. Ich nahm es raus und es zeigte uns den Weg. „Hier müssen wir jetzt runter“, sagte ich zu meinen Bruder und wir sind runter geflogen.

Wir haben unsere Rentiere dann irgendwo angeleint und sind suchen gegangen. Dann sahen wir nach zehn MInuten den Sack auf einen Baum. Mein Bruder ist dann auf den Baum geklettert und hat den Sack runtergeholt. Ich wollte sehen, wie in einen Sack so viele Geschenke reinpassen und habe reingeguckt und bin reingefallen. Felix ist zum Sack gerannt und sagte: „Ist alles okay Tessa?“

„Ja, alles gut“. Als ich im Sack war ,war ich auf einmal in irgendeinem Haus. Ich glaube, das war das Haus vom Weihnachtsmann. Ich habe mich umgeguckt. „Ja Felix, der Weihnachtsmann kann keine Videos ansehen.“ Ich stand vor einen Bildschirm mit ganz vielen Videos, auf denen sich Kinder etwas wünschen. Auf einmal habe ich ein Geräusch gehört und habe mich umgeguckt. So ein kleiner Elf hat mir zugesehen und hat sich vor mir versteckt. „ Du brauchst keine Angst zu haben, ich tue dir nichts.“ Plötzlich merkte ich nur, wie mich irgendjemand fesselte. Ich machte meine Augen auf und sah ganz viele Elfen. „Wie bist du hier hergekommen?“, fragte ein Elf. „Santa und Weihnachten sind in Gefahr. Santa hat gesagt, dass ich euch aufsuchen soll, weil er eure Hilfe braucht.“

Sie sind mit mir zu irgendeinem Buch gefahren. Sie haben darin herumgeblättert. Irgendwann sah ich, dass auf der Seite meine Familie war und sagte: „Das ist meine Familie." Sie haben mich alle angesehen und ein Elf hat dann gesagt: „Sie ist eine wahre Gläubige!“ Alle haben sich gefreut und sie haben mich entfesselt.

Gleichzeitig bei Felix: „Oh man, keine Angst Tessa, ich hol dich da raus“, sagte Felix. „Mit wem redest du denn da?“, fragte irgendjemand. Die Männer sahen den Sack und haben Felix mit dem Sack mitgenommen. Als sie da waren, nahm einer der Männer Felix und den Sack und ging zu dem Chef. „Chef, gucken sie mal, was wir gefunden haben!“ Der Chef hat sich den Sack angesehen und dann ein Geschenk aufgemacht. Da war aber nur Kohle drin. „Wollt ihr mich verarschen. Kohle?“, sagte der Chef und zeigte die Kohle. Die Männer waren sprachlos. Der Chef wollte dann den Sack in den Ofen schmeißen. „Nein, nicht! Da ist meine Schwester drin!“ Der Chef guckte Felix an und lachte. Danach hat er den Sack in den Ofen geschmissen.

Felix ist hingerannt und hat ihn wieder rausgeholt. Die Männer wollten ihn gerade schlagen, als auf einmal die Elfen heraus sprangen und alle angriffen. Sie wollten gerade Felix angreifen, als ich aus dem Sack kam. „Nein, nicht! Er gehört zu mir.“ Dann sind wir los ins Gefängnis und haben Santa befreit. Die Elfen haben dann den Schlitten fertig gemacht und wir konnten wieder los. Wir haben Santa dann noch geholfen die Geschenke zu verteilen. Danach hat er uns nach Hause geflogen. Zum Glück war Mama noch nicht da. Als Mama dann wiederkam, sind wir reingegangen und haben Weihnachten gefeiert. Das war mein Weihnachten.

 

von Laura Rieskamp